Was sind eigentlich Weltläden?
Weltläden sind Fachgeschäfte für Fairen Handel. Das Produktsortiment wird unter ganz bestimmten Gesichtspunkten ausgewählt. So erhalten die ErzeugerInnen für ihre Produkte nicht nur faire Preise, sondern bekommen durch langfristige Handelsbeziehungen und Vorauszahlungen die Möglichkeit, ein Leben in Würde zu führen. Demokratische Strukturen werden gefördert und soziale und ökologische Verantwortung gestärkt.
Das ist nicht selbstverständlich – meist sind die Erlöse für Produkte aus den ärmeren Ländern des Südens im freien Welthandel so niedrig, dass die Kleinstproduzenten kaum davon leben können.
Weltläden bieten eine echte Alternative zu Supermärkten! Denn im Unterschied zu anderen Anbietern “fair gehandelter” Produkte bezieht sich der Anspruch der Weltläden an Fairen Handel auf alle, die an diesem Handel beteiligt sind:
- die ProduzentInnen und ihre Organisationen,
- die von den Weltläden akzeptierten Importeure und
- Weltläden und Aktionsgruppen selbst.
Auf allen Ebenen des Handels werden Erlöse für Gemeinschaftsaufgaben und die Stärkung des Fairen Handels verwendet.
Weltläden wollen verändern und zeigen, dass die Idee der nachhaltigen Entwicklung und Sicherung der Lebensgrundlage für künftige Generationen nicht nur etwas für die Weltpolitik ist.
Weitere Informationen erhalten Sie beim Weltladen-Dachverband sowie beim Forum Fairer Handel
